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Sehenswürdigkeiten

  • Stadtpfarrkirche

    Auf dem 228 Meter hohen „Kirchenberg“ befindet sich die gotische, dreischiffige Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert (erbaut ca. 1480-1500). Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und dem heiligen Martin geweiht. Die Innenausstattung der Kirche ist barock. Zu den kunsthistorischen Besonderheiten zählt die gotische Sandstein-Madonna (1410). An der Rückseite der Kirche befindet sich am Gesimse eine eingemauerte steinerne Kröte. Auf ihr beruht die Sage der „verwunschenen Kröte“. 

    Dr. Otto Bsteh-Weg

  • Romanischer Karner, 1200

    Der romanische Karner stammt aus 1200 und zeigt im berühmten Tympanonenfeld über dem Eingang zwei Drachen, in deren Gewalt sich ein Mensch befindet, Symbol für den Kampf des Guten mit dem Bösen. Der Karner wird auch „Katharinenkapelle" genannt, denn über dem Portal steht die steinerne Statue der heiligen Katharina.

    Dr. Otto Bsteh-Weg

  • Benefiziatenhaus, 1503

    Das Benefiziatenhaus ist das älteste Gebäude Mistelbachs und war früher das Wohngebäude des St. Johannesbenefiziaten. Bemerkenswert ist die gotische Steinverkleidung der Eingangstüre.

    Barnabitenstraße

  • Barnabitenkolleg, um 1687

    wertvolle Deckengemälde von Kainz, Rossaforte und Maulpertsch

    Die Kapelle mit ihren feinen Stuckverzierungen zählt zu den großen Kunstschätzen Niederösterreichs. Die Deckengemälde wurden von Rossaforte gemalt. Das Grundzimmer wurde ehemals zur Verwaltung des Grundbesitzes verwendet; Den Mittelpunkt des Deckengemäldes – 1750 von Ferdinand Kainz gemalt – bildet die Darstellung der Weisheit, welche mit brennender Fackel die Beredsamkeit, die Philosophie, die Jurisprudenz und die Theologie zur göttlichen Wahrhaftigkeit hinführt. Heute befindet sich im Grundzimmer die Pfarrkanzlei. Die Bibliothek im 1. Stock des Gebäudes ist eine typische „Saalbibliothek“, mit Eichenholz verkleidet, und seitlichen Arbeitspulten. 1760 wurde von Franz Anton Maulpertsch mit Gehilfen wie Johann Angst, Andreas Brugger und Johann Bergl ein großes Deckenfresko geschaffen. Über dem Haupteingang kann der Bibliotheksbesucher folgenden Sinnspruch lesen: „Gast sei gegrüßt und löse dies: Hier leben die Toten, sprechen die Stummen. Die Tauben hören, die Blinden sehen."

    Die Lösung dieses Rätsels: Die in der Vergangenheit schriftstellerisch wirkenden Persönlichkeiten - wie antike Autoren oder die Kirchenväter - sind mit den „Toten“ gemeint. Sie werden durch ihre in dieser Bibliothek gesammelten Schriften lebendig. In diesem Sinne beginnen auch die „Stummen“ wieder zu sprechen. Die Bücher selbst fangen für diejenigen an zu reden, die sie studierend befragen. Der Bibliotheksbenutzer selbst kann sich im „Tauben“, der hören wird und im „Blinden“, der sehen wird, wiedererkennen. Als Unwissender, als Blinder betritt er die Bibliothek - als Wissender, als Sehender verlässt er sie.

    Marienplatz 1

  • Gotische Pestsäule, 1598

    Die Säule zeigt drei Heilige, den Hl. Petrus, den Hl. Laurentius und den Hl. Martin. Es wird angenommen, dass sie ursprünglich eine Totenleuchte auf dem Pestfriedhof war. 1899 wurde sie nach ihrer Restaurierung am Kirchenberg neu aufgestellt. 1985 wurde die Säule nach abermaliger Renovierung wieder an den ursprünglichen Platz versetzt, in dessen Nähe sich seinerzeit der Pestfriedhof befand. Von 1945-1977 war an dieser Stelle ein Russendenkmal aufgestellt.

    Conrad-Hötzendorf-Platz 2

  • Barocke Dreifaltigkeitssäule, 1680

    Im Pestjahr 1679 gelobten die Mistelbacher Bürger eine Gedenksäule auf dem Hauptplatz zu errichten. Als 1680 die Pest neuerlich ausbrach, erinnerten sie sich dieses Gelöbnisses und errichteten die Dreifaltigkeitssäule.

    Hauptplatz

  • Barockschlössl mit barocker Weinpresse, 1727

    Das Barockschlössl wurde vermutlich um 1727 erbaut und wird der Schule von Lukas von Hildebrandt zugeschrieben. Das Gebäude diente bis 1929 als Wohnhaus. Die Sparkasse der Stadt Mistelbach stellte das Barockschlössl nach dem Erwerb dieses Gebäudes nach vollständiger Renovierung dem einstigen Heimatmuseum zur Verfügung. Seit 1980 wird das Barockschlössl als kulturelles Zentrum für kleinere Veranstaltungen wie Dichterlesungen, Konzerte, diverse Ausstellungen usw. verwendet.

    Museumgasse 4

  • Pranger, 1855

    Der Pranger stand bis 1855 auf dem Marktplatz (Hauptplatz) und war bis zum Jahr 1776 in Verwendung. Auf einem Unterbau mit drei oder vier Stufen wurde eine Steinsäule mit einer Steinkugel errichtet. Eisenringe oder Eisenketten für Hals und Hände dienten zum Festbinden der Verurteilten. Diese „Schandsäule“ geht auf den Gerichtsstock zurück, der in den Dorfgemeinden vor dem Hause des Ortsrichters stand. Meistens wurde er auf dem Hauptplatz oder an einer verkehrsreichen Straße aufgestellt, damit der Missetäter von vielen Leuten gesehen und verspottet werden konnte.

    Parkgasse

  • Stadtsaal mit Bibliothek, 1989

    Aufgrund der günstigen Lage, nämlich im Stadtpark, konnte die Idee, den Stadtsaal als eine Art Gartentempel und Kulturfabrik zu konzipieren, realisiert werden. Durch seine Architektur und Bauform hat er vor allem die kulturelle Bedeutung als Ball- und Festveranstaltungsgebäude erlangt. 

    Franz Josef Straße 43

  • Elisabethkirche, 1908

    Die der Hl. Elisabeth geweihte Spitalskirche dürfte bereits auf eine Gründung der Herren von Mistelbach im 11. Jahrhundert zurückgehen. Trotz wiederholter Renovierungen war diese romanisch-gotische Kirche Ende des 19. Jahrhunderts sehr baufällig, weshalb man sich 1904 zum Abbruch entschloss. Kurz darauf wurde die neue Elisabethkirche als Backsteinbau mit glasierten Ziegeln, neu errichtet. 

    Oserstraße

  • Rathaus

    Neoklassizistischer Bau, eröffnet am 27. Oktober 1901, gebaut nach Plänen des Architekten Eugen Sehnal 

    Hauptplatz 6

  • Wetterhäuschen, 1895

    Es wurde im Zuge der „Land-, forstwirtschaftlichen und gewerblichen Ausstellung" in Mistelbach von Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein errichtet und sollte die Produkte seiner Ziegelwerke in Unter-Themenau vorstellen.

    Parkgasse

  • Schwedenkeller

    Der in unzähligen Arbeitsstunden liebevoll restaurierte Schwedenkeller, dessen unterirdischer Gang in Kriegszeiten als Fluchtweg genutzt wurde, wird heute von vielen Touristen besucht und findet für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen Verwendung. 

    Hinter dem Barnabitenkolleg gelegen

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