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Gleich ein doppelter historischer Spatenstich erfolgte am Dienstag, dem 2. März, auf Höhe der Bahnmeisterei beim Hauptbahnhof in Mistelbach. Im Beisein zahlreicher PolitikerInnen und VertreterInnen von Baufirmen setzte Bürgermeister Ing. Christian Resch sowohl den Spaten für den lang ersehnten Ausbau der Park & Ride-Anlage als auch für die intensiv verhandelte Zufahrtsstraße zwischen künftigem Parkplatz und Landesstraße L35. Geplanter Bauabschluss: August 2010. Pressefoto zum Download (v.l.n.r.):Copyright StadtGemeinde MistelbachIng. Herbert Kern, Firma AlpineStadtrat Walter WeinerekBürgermeister Ing. Christian ReschStadtrat Martin ScheinerProkurist Ing. Rudolf Robitza, Firma Pittel & Brausewetter 288 zusätzliche ParkplätzeNun steht dem Baubeginn tatsächlich nichts mehr im Weg, am kommenden Montag rollen die Bagger. Wie von vielen BerufspendlerInnen und BahnfahrerInnen gefordert, wird die Park & Ride-Anlage nun endlich erweitert. 288 Autoabstellplätze kommen zum bestehenden Parkplatz hinzu, insgesamt 609 PKW-Stellflächen stehen allen BahnfahrerInnen nach Fertigstellung zur Verfügung. „Natürlich wurde in den Planungen auch an die Vielfalt an VerkehrsteilnehmerInnen gedacht“, erklärte Stadtrat Martin Scheiner anlässlich der Spatenstichfeier. 16 Behindertenparkplätze, 17 Parkplätze für einspurige Fahrzeuge und 123 Fahrradabstellplätze komplettieren die Anlage. 850 Meter lange Zufahrtsstraße43 GrundeigentümerInnen galt es zu überzeugen, um auch den zweiten, ebenso bedeutenden Spaten setzen zu können, nämlich jenen für den Bau der direkten Verbindungsstraße zur künftigen Park & Ride-Anlage. „Es war nicht einfach, die EigentümerInnen vom Verkauf ihrer Liegenschaften zu überzeugen. Ich danke daher besonders den GrundbesitzerInnen. Denn wenn einer Nein gesagt hätte, wäre das gesamte Projekt gefallen“, weiß Bürgermeister Ing. Christian Resch. 5,5 Meter breit und rund 850 Meter lang ist das gesamte Streckenstück nach Fertigstellung. Vor allem jene BahnkundInnen, die in (süd)westlichen Ortsgemeinden von Mistelbach wohnen, profitieren immens von der Zufahrtsstraße, da sie nicht mehr direkt durch die Stadt fahren müssen und ein Passieren des neuralgischen Punktes auf Höhe der Arbeiterkammer ab dann der Vergangenheit angehört. Eine Verkehrslichtsignalanlage auf Höhe der Staatsbahnbrücke soll eine sichere Einmündung in die Zufahrtsstraße ermöglichen. Schlüsselprojekte für S2-AusbauSo selten ein doppelter Spatenstich auch ist, umso bedeutender ist er für das Gesamtprojekt S2-Ausbau in Mistelbach. „Nicht nur, weil beide Projekte immens zu Sicherheit beitragen bzw. Teil des Sicherheitskonzeptes für Mistelbach sind“, spricht das Stadtoberhaupt. „Sie sind Schlüsselprojekte für den weiteren S2-Ausbau und absolute Notwendigkeit, um den Bau der Unterführung auf Höhe der Arbeiterkammer überhaupt zu ermöglichen.“ Insgesamt 2,1 Millionen Euro werden der Ausbau der Anlagen und der Bau der Zufahrtsstraße nach Fertigstellung kosten.
04.03.2010
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