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Mehr als gut besucht war die Auftaktveranstaltung im zehnjährigen Jubiläumsjahr von MINI MED, der kostenlosen, österreichweiten Studienreihe. Mit mehr als 150 BesucherInnen war der Wilhelm Bernatzik-Saal am Dienstag, dem 2. März, bis auf den letzten Platz gefüllt, wo Oberarzt Dr. Alfred Obermayer zum Thema „Auf Trab sein – Venen wollen Bewegung“ referierte. Der lebendige Vortrag und ein neues Service von MINI MED brachten Bewegung in den Stadtsaal. Pressefoto zum Download (v.l.n.r.):Copyright StadtGemeinde MistelbachStadträtin Ingeborg PelzelmayerIng. Alfred KornerOberarzt Dr. Alfred ObermayerMag. (FH) Christina GattingerClaudia Schuhmeier „Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann leiden in Österreich unter Krampfadern Dies zumeist als Folge einer Bindegewebsschwäche. Konsequente Behandlung und Nachbehandlung sind unerlässlich“, so Dr. Obermayer, Leiter des Karl Landsteiner Instituts für funktionelle Phlebochirurgie und Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie in Melk und Wien. Nicht nur ein SchönheitsfehlerKrampfadern werden in der Bevölkerung als unästhetisch und nicht schön angesehen. Doch neben der optischen Komponente spielt die medizinische eine wesentlich größere Rolle. Bleiben Krampfadern nämlich jahrelang unbehandelt, kommt es durch die Rückstauung des Blutes zu schmerzhaften Entzündungen der Venen. Eine Verschlechterung merkt man dann, wenn die Beine schwer und geschwollen sind und Hautverfärbungen an den betroffenen Stellen auftreten. Diese Symptome sollte man in jedem Fall ernst nehmen und einen Arzt aufsuchen! Der kann in leichten Fällen bereits mit der Verordnung eines individuell angepassten Kompressionsstrumpfes die Beschwerden lindern. Da Krampfadern für viele Menschen allerdings hauptsächlich ein kosmetisches Problem darstellen, entscheiden sich die meisten für eine „Entfernung“ der Krampfadern. Dies geschieht heutzutage hauptsächlich ambulant durch örtliche Betäubung. Die Art der Behandlung ist aber individuell verschieden. Ob Operation, Schaumverödung oder Verschluss der Vene durch Hitze – jeder Arzt wird die für Sie am besten geeignete Methode finden! Vorbeugung ist ganz einfach!Damit es erst gar nicht zu einem Besuch beim Arzt oder sogar zu einer Operation kommt, sollte man Krampfadern von vorn herein vermeiden und vorbeugend etwas dagegen tun. Da viele Faktoren die Entstehung von Krampfadern beeinflussen, gab Oberarzt Dr. Obermayer wichtige Tipps für die MINI MED StudentInnen. Dazu zählen das Vermeiden von Übergewicht und Wärmeeinwirkung an den Beinen, regelmäßige kalte Güsse, keine einschnürenden Strümpfe oder Socken zu tragen und die Beine regelmäßig hoch zu lagern. Venen wollen Bewegung – MINI MED bewegt!Mit den MINI MED Bewegungs-Clips kommen die BesucherInnen in Zukunft auf ihre Kosten. In jeder Vorlesung werden Übungen gezeigt, bei denen alle mitmachen können. Diese einfachen aber wirkungsvollen Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren und helfen bei regelmäßiger Anwendung, den Bewegungsapparat und die Muskeln zu aktivieren, die Balance zu halten und den Körper zu entspannen. Beim Vortrag Anfang März konnten die TeilnehmerInnen bereits mit dem „Storchenstand“ ihr Gleichgewicht trainieren und mit einer speziellen Atemübung ihre Muskeln entspannen. Auch beim nächsten Mal probiert MINI MED wieder neue Übungen mit Ihnen aus! Die nächsten MINI MED Vorträge:Dienstag, 16. März: „Männergesundheit – Prostata, sexueller Frust und Hormonstörungen“ mit Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lunglmayr, Leiter des Karl Landsteiner Instituts für Andrologie und Prostataforschung, Facharzt für Urologie, Mistelbach Dienstag, 23. März: „Ein starkes Signal – Schmerzen im Körper“ mit Prim. Dr. Franz Menschlik, Leiter der Abteilung für Orthopädie, Landesklinikum Thermenregion Mistelbach Alle Vorträge finden wie gewohnt im Stadtsaal in Mistelbach statt. Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei! Nähere Informationen:Tel.: 0810/081060 Internet: www.minimed.at
04.03.2010
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