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Zehn Jahre lang kämpften die Gemeinden Mistelbach und Wilfersdorf um ihr „gemeinsames Kind“. Am Dienstag, dem 9. März, war es schließlich soweit, als mit dem symbolischen Spatenstich der Beginn eines einzigartigen Kooperationsprojekts gesetzt wurde: Der Startschuss für den lang verhandelten und nun Realität werdenden Wirtschaftspark A5 Mistelbach-Wilfersdorf. Pressefoto zum Download (v.l.n.r.):Copyright StadtGemeinde MistelbachBezirkshauptmann W.Hofrat Dr. Gerhard SchüttDipl.-Ing. Andreas KiristisRegionalmanager des Weinviertels Dipl.-Ing. Hermann HansyMag. Martin FasslLandtagsabgeordneter Mag. Karl WilfingBürgermeister Ing. Christian ReschBürgermeister Ing. Anton DöltlLandtagsabgeordneter Mag. Kurt HacklIng. Karl Keider von Keider Elektro GmbHVizebürgermeister Kommerzialrat Rudolf Demschner Von überall waren Ehrengäste gekommen, PolitikerInnen, Wirtschaftstreibende, InvestorInnen und AnrainerInnen waren bei diesem historischen Ereignis mit dabei. Ist auch die Spatenstichfeier ein besonderer Zeitpunkt in der Umsetzung eines Projekts. „Es ist der Augenblick, wo man von der planerischen in die tatsächliche Arbeit übergeht“, freute sich Bürgermeister Ing. Christian Resch der gemeinsam mit seinem Mitstreiter aus Wilfersdorf Bürgermeister Ing. Anton Döltl jahrelang um das Projekt kämpfte. „Es ist ein Meilenstein für die gesamte Region und keineswegs selbstverständlich, dass die Bürgermeister zweier unterschiedlicher Gemeinden weit über ihren Tellerrand hinausblicken und gemeinsam an einem Projekt arbeiten“, betonte auch Landtagsabgeordneter Mag. Kurt Hackl beim Festakt. Möglich war dies jedoch nur, da auch die Betroffenen mitspielten. Nämlich die AnrainerInnen, die ihre Grundstücke zur Verfügung stellten, auf der einen Seite, und die InvestorInnen, die sich am künftigen Wirtschaftspark ansiedeln, auf der anderen Seite. „Sie waren es, die uns dazu getrieben haben, diesen Wirtschaftspark so rasch als möglich umzusetzen“, so Resch. Dabei war der Anfang alles andere als leicht. Viele zähe Verhandlungen wurden geführt, Kaufoptionen mussten verlängert und eine mögliche Errichtung an einem anderen Standort abgewehrt werden. „Doch dann ging es Schlag auf Schlag“, weiß Bürgermeister Döltl. Die Umwidmungen wurden getätigt und die notwendigen Beschlüsse beider Gemeinden für die Gründung eines Gemeindeverbandes gefasst. „Was nun noch fehlt ist die positive Genehmigung dieses Verbandes durch die zuständige Behörde“, erklärt Ing. Döltl.Im Sommer wird mit dem Bau der Infrastruktur und der Verlegung des Kanals begonnen, im Anschluss daran werden die Firmenhallen errichtet, sodass bereits 2011 die ersten Unternehmen dort eröffnen können. Fix von Ihnen sind bereits die Firmen Ing. Hofer Holding GmbH und Ing. Gerhard Hofer GmbH & Co, Keider Elektro GmbH, Pittel & Brausewetter GmbH, das Raiffeisen-Lagerhaus Weinviertel Mitte reg. Gen.mbH, Franz Schweinberger & Co GesmbH sowie Josef Zucker & Co. „Es ist gar nicht so einfach, für so viele Firmen auch einen geeigneten Standort zu finden. Doch der Wirtschaftspark A5 Mistelbach-Wilfersdorf ist das Zentrum und der Verkehrsknotenpunkt unseres Weinviertels“ ist sich mit Geschäftsführer Ing. Karl Keider von Keider Elektro einer der künftigen Investoren sicher. Hierfür stehen bereits 20 Hektar der Gesamtfläche von 350.000 Quadratmetern aufgeschlossen zur Verfügung. Ein beim Areal des Wirtschaftsparks geplantes Biomasse-Kraftwerk soll das Betriebsgebiet später mit Fernwärme und die in der Nähe liegende Zuckermühle mit Strom versorgen.
11.03.2010
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