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2025: Über 2000 Untersuchungen im Herzkatheterlabor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Pflegedirektor PhDr. Christian Pleil, MSc MLS MBA, Bereichsleitung DGKP Gabriele Hirtl, BScN, MScN, Stationsleitung DGKP Anna Hermann, der 2000ste Patient im Herzkatheterlabor Walter Kubicek, Leiter der I. Medizinischen Abteilung Prim. Prof. Priv.-Doz. Dr. Thomas Gremmel, MBA, FESC, Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MBA MAS sowie der Kaufmännische Direktor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf Florian Trummer, MLS MBA

05. Februar 2026

Verlängerte Betriebszeiten, neue Methoden und eine hohe Zahl an durchgeführten Untersuchungen im Herzkatheterlabor des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf garantieren eine schnelle, hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Die Zahl der Herzkatheter-Untersuchungen im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Im Jahr 2025 wurden 2.240 Untersuchungen durchgeführt. Als Grund nennt der Leiter der Abteilung für Innere Medizin I (Kardiologie und internistische Intensivmedizin) Prim. Prof. Priv.-Doz. Dr. Thomas Gremmel, MBA, FESC, u.a. die verlängerten Betriebszeiten des Herzkatheterlabors. „Wir haben jeden Dienstag 24 Stunden Betrieb sowie zusätzlich zu den früheren Betriebszeiten wochentags von 07.30 bis 15.30 Uhr mittlerweile Montag, Mittwoch und Freitag bis 19:30 Uhr verlängert.“

Für die Patientinnen und Patienten des Weinviertels bedeutet das eine raschere Akutversorgung und kürzere Wartezeiten auf geplante Termine für Herzkatheter-Untersuchungen. Einer von ihnen war der 2000ste Patient des Jahres 2025 im Herzkatheter-Labor, Walter Kubicek aus Althöflein, der nach einer Operation eine Untersuchung der Herzgefäße benötigte. „Ich bin froh, dass ich sehr schnell einen Termin zur Abklärung meiner Beschwerden erhalten habe. Ich habe mich im Klinikum immer sehr gut betreut gefühlt“, bedankt er sich beim gesamten Team.

Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ konnten die Herzkatheter-Untersuchungen durch die Etablierung neuer Techniken, wie z.B. der Rotablation (dem „Aufbohren“ von verkalkten Gefäßen) verbessert werden. Früher war in solchen Fällen oft eine wesentlich größere und aufwendigere Bypass-Operation unumgänglich. Ebenfalls neu ist die Stoßwellentherapie von verkalkten Gefäßbereichen, die sogenannte intravaskuläre Lithotripsie mit Shockwave-Katheter, bei der hartnäckige Kalkablagerungen durch die Abgabe kurzer Stoßwellen im Gefäß aufgebrochen werden. Auch bei den Herzschrittmachern konnte qualitativ und quantitativ die Versorgung optimiert werden. Die Fallzahlen wurden deutlich gesteigert und neue Techniken wie z.B. der sondenlose Herzschrittmacher etabliert. „Die hohe Zahl an Herzkatheter-Untersuchungen sowie die Einführung neuer Methoden und verlängerter Betriebszeiten konnte nur durch den außergewöhnlichen Einsatz des gesamten Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und Radiologietechnologinnen und -technologen erreicht werden“, betont Prim. Prof. Priv. Doz. Dr. Thomas Gremmel, MBA, FESC.

„Die gesteigerten Eingriffszahlen und die neuen Methoden garantieren neben einer schnellen und qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auch die bestmögliche Ausbildung für die Fachärztinnen und Fachärzte von morgen in unserem Landesklinikum“, freut sich auch der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MBA MAS.

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