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Betriebliche Gesundheitsförderung in der Stadtgemeinde Mistelbach

Copyright Stadtgemeinde Mistelbach (v.l.n.r.): Mag. Mark Schönmann, Franz Mock, Sarah Pusch, Thomas Bacher, Mag. Elisabeth Fichtinger, Andreas Kratky, Alexander Jauk und Dkff. (FH) Brigitte Schodl

Copyright Stadtgemeinde Mistelbach: Im Innenhof des Mistelbacher Rathauses wurden neue Fahrradständer montiert

03. Juni 2026

Die Stadtgemeinde Mistelbach ist mit Jahresbeginn 2024 mit dem Projekt „Gsund auf da Gmoa“ in die Betriebliche Gesundheitsförderung eingestiegen. Betreut wird sie dabei von der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH und der BVAEB, die beide dafür sorgen, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig gestärkt werden.

Zu Beginn bestand eine zentrale Herausforderung darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse der vielfältigen Berufsgruppen – von überwiegend sitzenden Bürotätigkeiten bis hin zu körperlich anspruchsvoller Arbeit zu erkennen und darauf abgestimmt, wirksame Gesundheitsmaßnahmen zu entwickeln.

Ziel des Projekts „Gsund auf da Gmoa“ ist es, die Arbeitszufriedenheit nachhaltig zu erhöhen, die Kommunikation innerhalb der Teams sowie zwischen den Abteilungen zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses und den Außenstellen weiter zu fördern.

Ein besonderes Highlight war das sichtbare Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ob spontane Bewegungspausen, Treppensteigen, tägliche Planken oder gemeinsame Spaziergänge in der Mittagspause – gesundheitsbewusstes Verhalten wurde zunehmend selbstverständlich. Neben der Förderung der Bewegung standen vor allem der persönliche Austausch und die Stärkung der Kollegialität im Mittelpunkt.

Bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten, wie z.B. dem Besuch einer PadelBeach-Anlage oder Walking-Runden, konnten neue Bewegungsformen in einem motivierenden, kollegialen Rahmen ausprobiert werden. Ergänzend dazu trugen gezielte monatliche Workshops zu Themen wie Resilienz, gesundes Führen, Stressbewältigung, Augenentspannung, Immunernährung, Kommunikation sowie Erste-Hilfe-Kurse maßgeblich zu einem bewussteren Umgang mit der eigenen psychischen und physischen Gesundheit bei. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten darüber hinaus das Programm „Vorsorge Aktiv“, um sich noch intensiver mit ihrer persönlichen Gesundheit auseinanderzusetzen.

Auch strukturelle Maßnahmen leisteten einen wichtigen Beitrag: Die Anschaffung höhenverstellbarer Schreibtische sowie die Ausstattung mit Laptops und Headsets führten zu einer erheblichen Verbesserung der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze. Neue Fahrradständer im Hof sorgen dafür, dass die Fahrräder geordnet abgestellt werden können. Zur raschen und niederschwelligen Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde zudem eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet und ergänzend regelmäßig ein Newsletter mit aktuellen Gesundheitsangeboten per E-Mail versendet.

Da die Betriebliche Gesundheitsförderung langfristig wirken muss, um nachhaltige Effekte zu erzielen wird das Projekt „Gsund auf da Gmoa“ in der Stadtgemeinde Mistelbach auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Führung sowie mit der Personalvertretung stellt dabei eine wichtige Grundlage dar, um die Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam weiter auszubauen.

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