27. August 2026
Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder Schmerzen im Unterbauch – eine Blasenentzündung zählt zu den häufigsten bakteriellen Infektionen. V.a. Frauen sind betroffen, aber auch Männer können erkranken. Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum sind Blasenentzündungen nicht auf die kalte Jahreszeit beschränkt. Auch im Sommer können etwa langes Tragen nasser Badekleidung und Auskühlung Beschwerden begünstigen.
„Eine Blasenentzündung ist meist gut behandelbar und verläuft in vielen Fällen unkompliziert“, sagt ÖGK-Chefarzt Dr. Andreas Krauter: „Wichtig ist, typische Beschwerden frühzeitig zu erkennen und den Verlauf aufmerksam zu beobachten. Ausreichend zu trinken, die Blase regelmäßig zu entleeren und nasse Badekleidung rasch zu wechseln, kann dazu beitragen, das Risiko zu verringern. Treten Fieber, Schüttelfrost, starke Flankenschmerzen oder Blut im Urin auf, ist eine rasche ärztliche Abklärung besonders wichtig. Diese Symptome können darauf hinweisen, dass sich die Infektion über die Blase hinaus ausgebreitet hat.“
Typische Symptome erkennen:
Zu den häufigsten Anzeichen einer Blasenentzündung zählen Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen, starker oder häufiger Harndrang sowie Schmerzen im Unterbauch. Auch trüber oder unangenehm riechender Urin kann auftreten.
Mit einfachen Maßnahmen vorbeugen:
Das Warmhalten des Unterleibs und das Achten auf schonende Intimhygiene sind einfache Maßnahmen, um einer Blasenentzündung vorzubeugen. Hausmittel können bei leichten Beschwerden unterstützend wirken, ersetzen bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden aber keine medizinische Abklärung.
Gut versorgt bei Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten:
Für die medizinische Abklärung oder Behandlung stehen die behandelnden Hausärztinnen und Hausärzte bzw. Gynäkologinnen und Gynäkologen zur Verfügung. Dort können Beschwerden abgeklärt und geeignete Behandlungsschritte eingeleitet werden.