Gleich direkt:

Hauptinhalt:

Bürgerinformation zum Landesklinikum: Mistelbach bleibt Schwerpunktkrankenhaus!

Copyright Stadtgemeinde Mistelbach (v.l.n.r.): Bürgermeister Erich Stubenvoll, Geschäftsführer des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds Mag. Volker Knestel, Klubobmann Landtagsabgeordneter Mag. Kurt Hackl, NÖ Landesrat Anton Kasser, NÖ Landesrätin Eva Prischl, NÖ Landesrat Martin Antauer, Vorständin für Medizin und Pflege der NÖLGA Mag. Dr. Elisabeth Bräutigam und die Geschäftsführerin der Gesundheit Weinviertel GmbH Mag. Katja Steininger, BSc

Copyright Josef Schimmer

Copyright Josef Schimmer

Copyright Josef Schimmer: Bürgermeister Erich Stubenvoll

Copyright Josef Schimmer (v.l.n.r.): Klubobmann Landtagsabgeordneter Mag. Kurt Hackl und NÖ Landesrat Anton Kasser

Copyright NLK Pfeffer

Copyright Josef Schimmer: Vorständin für Medizin und Pflege der NÖLGA Mag. Dr. Elisabeth Bräutigam

Copyright NLK Pfeffer

Copyright Josef Schimmer: Geschäftsführerin der Gesundheit Weinviertel GmbH Mag. Katja Steininger, BSc

Copyright Josef Schimmer (v.l.n.r.): NÖ Landesrat Anton Kasser, Landesrätin Eva Prischl und NÖ Landesrat Martin Antauer

Copyright Josef Schimmer (v.l.n.r.): NÖ Landesrätin Eva Prischl, NÖ Landesrat Martin Antauer und der Geschäftsführer des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds Mag. Volker Knestel

Copyright Josef Schimmer

Copyright Josef Schimmer

Copyright Josef Schimmer

Copyright Josef Schimmer

05. März 2026

Am Montag, 23. Februar, haben sich rund 500 Personen zur Bürgerinformation anlässlich der Auswirkungen des Gesundheitsplans auf das Landesklinikums Mistelbach im Stadtsaal der Bezirkshauptstadt eingefunden. Auf Einladung von Bürgermeister Erich Stubenvoll waren dabei Fachleute des Gesundheitsplans sowie politische Spitzenvertreterinnen und -vertreter von VPNÖ, FPÖ und SPÖ am Podium. Dabei wurde der Gesundheitsplan 2040+ näher vorgestellt und auf zahlreiche Detailfragen der interessierten Bevölkerung näher eingegangen.

„Mir war die Bürgerinformation ein wichtiges Anliegen, nachdem in den letzten Monaten viele Fragen zum Gesundheitsplan 2040+ und den Auswirkungen auf das Landesklinikum Mistelbach aufgetaucht sind. Diese können am besten durch Information aus erster Hand beantwortet werden - danke an die Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landespolitik für ihre Zeit. Nachdem bereits der Gemeinderat von Mistelbach sowie alle Verbandsgemeinden 2025 umfangreich informiert wurden, konnte damit auch interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit für Fragen und Antworten gegebenen werden. Als Bürgermeister von Mistelbach bin ich beruhigt, das unser Landesklinikum Mistelbach weiterhin Schwerpunktkrankenhaus bleibt, auch nach 2040 hinaus und das bis auf weiteres alle Abteilungen unverändert bestehen bleiben, ja sogar ausgebaut und investiert wird“, betont Bürgermeister Erich Stubenvoll.

„Das Landesklinikum Mistelbach ist und bleibt mit dem Gesundheitsplan 2040+ ein Leuchtturm für die Gesundheitsversorgung im Weinviertel. Die hochkarätig besetzte Bürgerinformation der Stadtgemeinde mit Fachleuten und politischen Vertretern von VPNÖ, FPÖ und SPÖ konnte offene Fragen klären. Die wichtigste Klarstellung: Der Gesundheitsplan sieht in den nächsten 15 Jahren im Landesklinikum Mistelbach keine Änderung vor. Danach wird es ein enges Zusammenspiel mit dem neuen Landesklinikum Weinviertel Süd-West geben“, so Klubobmann LAbg. Kurt Hackl, der weiter ausführt: „Der Gesundheitsplan 2040+ ist kein politisches Wunschpapier, sondern ein von mehr als 50 Fachleuten erarbeiteter Plan, der über Bezirksgrenzen hinweg denkt. Die Strukturreformen vom Rettungswesen bis zu den Kliniken sind notwendig, um zukunftsfit zu werden – denn bis 2050 wird jeder dritte Einwohner im Bezirk über 65 Jahre alt sein. Durch die alternde Bevölkerung ändern sich die Anforderungen an unsere Kliniken. Das Ziel ist, unseren Landsleuten auch in Zukunft die beste Behandlung zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu bieten.“

„Mistelbach ist und bleibt Schwerpunkthaus und ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung im Weinviertel. In den nächsten Jahren wird hier weiter investiert und ausgebaut – unter anderem mit dem Da-Vinci-Operationsroboter, dem modernsten System, das es aktuell gibt. Wir sprechen von einem Zeithorizont von rund 15 Jahren, bis ein neues Haus überhaupt errichtet wäre. Und selbst dann bedeutet die Spezialisierung einzelner Abteilungen im neuen Klinikum keineswegs, dass diese Fächer in Mistelbach nicht mehr vorhanden sind. Es geht ausschließlich darum, die komplexesten Krankheitsbilder dort zu bündeln, wo hohe Fallzahlen höchste Qualität sichern. Davon profitiert auch jeder Mistelbacher Patient, weil er künftig im Weinviertel ein zusätzliches Spitzenhaus zur Verfügung hat. Mistelbach bleibt selbstverständlich selbst Spezialist in wichtigen Bereichen – und wer einen Blick auf die Zahlen wirft, sieht: Seit der Übernahme sind sowohl Personal als auch Leistungen deutlich gestiegen. Das sollte man in der Diskussion nicht vergessen“
, so Landesrat Anton Kasser, zuständig für die Landeskliniken.

„Die Umsetzung des Gesundheitsplans 2040+ bleibt nicht nur auf den Krankenhausbereich beschränkt. Die Sozialversicherung ist ein zentraler Partner und spielt vor allem im niedergelassenen Bereich eine wichtige Rolle. Die wohnortnahe Versorgung durch Primärversorgungseinheiten wird in allen Bezirkshauptstädten ausgebaut, um die Spitäler zu entlasten. Ziel ist die bestmögliche Versorgung für alle Niederösterreicher mit Qualität, Planung und Versorgungssicherheit. Nichtstun wäre angesichts von Personalmangel und veränderten Rahmenbedingungen verantwortungslos. Jetzt stellen wir die Weichen für ein stabiles Gesundheitssystem mit gemeinsamer Verantwortung“, so Landesrat Martin Antauer, zuständig für den NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (Finanzierung der Kliniken).

„Die heutige Veranstaltung hat erneut deutlich gemacht, wie groß das Interesse der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher am Gesundheitspakt 2040+ ist. Umso wichtiger ist es daher, diesem Informationsbedarf mit transparenten Informationen und offenen, aufklärenden Gesprächen gerecht zu werden“, betont Landesrätin Eva Prischl, zuständig für das Rettungs- und Notarztwesen in Niederösterreich.

NÖGUS-Geschäftsführer Volker Knestel unterstrich, dass die gesamte Spitalslandschaft gesetzlichen Bestimmungen unterliegt und laufend an Gegebenheiten wie z.B. dem Bevölkerungswachstum angepasst wird. Konkrete Abteilungsschließungen können aus dem Gesundheitsplan 2040+ nicht abgeleitet werden.

Nähere Informationen:
Gesundheitsplan 2040+
Internet: https://land-noe.at/Gesundheitsplan

Zum Seitenanfang springen