Gleich direkt:

Hauptinhalt:

Der Trialog Mistelbach

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Astrid Gerstl, Monika Vogtenhuber und Stefanie Figl

05. Februar 2026

Das Treffen des Trialogs Mistelbach widmete sich im Herbst des letzten Jahres dem Austausch über Stigmatisierungen am Arbeitsplatz: Wie lassen sich psychische Erkrankungen mit Berufstätigkeit vereinbaren? Welchen Schwierigkeiten begegnen Betroffene dabei? Was müssen Kolleginnen und Kollegen beachten?

Diese Fragen kann Monika Vogtenhuber, langjährige Mitarbeiterin der ibi Arbeitsassistenz (Institut zur beruflichen Integration), gut nachvollziehen. Die ibi Arbeitsassistenz ist ein Beratungsangebot der PSZ gGmbH (Psychosoziale Zentren gemeinnützige GmbH) und unterstützt Personen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen rund um alle Fragen der Berufstätigkeit. Beim Treffen des Trialogs Mistelbach sprach sie über ihre Erfahrungen zu diesem Thema. Wer von einer psychischen Erkrankung betroffen ist, hat häufig Sorge, am Arbeitsplatz mit Nachteilen konfrontiert zu sein.

Es zeigt sich immer wieder, dass es bei der Beschäftigung von Personen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen hilfreich sein kann, auf unterstützende Maßnahmen zurückzugreifen. V.a. geht es dabei darum, Unsicherheiten abzubauen. „Unsicherheiten führen zu Vorurteilen, und diese wiederum zu Ausgrenzung. Von dieser Erfahrung berichten viele erkrankte Personen, aber auch Angehörige“, weiß Monika Vogtenhuber. „Die Unsicherheiten betreffen auch die Kolleginnen und Kollegen. Was dürfen sie einer erkrankten Person zutrauen, und wo benötigt jemand Unterstützung?“

Deshalb wurde die PSZ gGmbH vor über 45 Jahren als sozialpsychiatrische Einrichtung gegründet und versteht sich seitdem als Anlaufstelle für betroffene Personen und deren Angehörige. Angebote gibt es in den Bereichen Beratung und Behandlung, Wohnen, Arbeit, Freizeitgestaltung und Prävention.

Beratung und Austausch
Die Treffen des Trialogs richten sich an alle Personen, die mit psychischen Erkrankungen zu tun haben – entweder aufgrund eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds. Im Trialog sind alle teilnehmenden Personen gleichberechtigt und haben die Möglichkeit, gemeinsam über Themen zu sprechen, die sonst kaum Raum finden. Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag des Monats statt. Auskünfte zu den Treffen erhalten Sie bei Stefanie Figl (Psychosozialer Dienst Mistelbach) und Astrid Gerstl (Suchtberatung Mistelbach).

Termine 1. Halbjahr 2026:
- 9. Februar
- 9. März
- 13. April
- 11. Mai
- 8. Juni

Nähere Informationen:
Beratungszentrum Mistelbach der PSZ gGmbH
Hauptplatz 7–8, 2130 Mistelbach
Tel. 02572/4233 42 (PSD) bzw. 02572/203 27 (Suchtberatung)
E-Mail: psd.mistelbach@psz.co.at oder office.sucht.2130@psz.co.at
Internet: www.psz.co.at

Zum Seitenanfang springen