17. September 2026
Die tropische Vielfalt verschwundener Meere, die dichten Wälder vergangener Flusstäler und die karge Mammutsteppe der Eiszeit. Das sehen Paläontologinnen und Paläontologen sowie Geologinnen und Geologen, wenn sie in die Landschaft blicken und quasi auf Zeitreise gehen. Besonders das österreichisch-mährische Grenzgebiet vereint einen einzigartigen Reichtum an Zeugnissen der Erdgeschichte. Auf kleinem Raum lässt sich nachvollziehen, wie sich die Landschaft binnen 380 Millionen Jahren entwickelt hat. Diesem speziellen Thema widmet sich am Samstag, 19. September, ein Vortrag von Dr. Mathias Harzhauser vom Naturhistorischen Museum Wien im MAMUZ Museum Mistelbach. Beginn ist um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Dr. Mathias Harzhauser vom Naturhistorischen Museum Wien gibt im MAMUZ Museum Mistelbach einen Überblick, wie es an 17 wichtigen Fundstellen in der Region zwischen Wien und Brünn ausgesehen haben könnte: darunter Schlammlawinen in der Tiefsee im Gspöttgraben in Wien, Hundebären in Stetten, Seelilien-Wiesen in Stánstá skála bei Brünn, Mammutjäger in Pavlov und eine Mammutherde in der Wiener Löwy-Grube. Es handelt sich um von der Europäischen Union gefördertes INTERREG-Projekt der Stadt Wien, des Naturhistorischen Museums Wien, der Fossilienwelt Weinviertel, dem Mährischen Landesmuseum, dem Regional Museum Mikulov sowie des MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya.
Nähere Informationen und Anmeldung:
MAMUZ Museum Mistelbach
Waldstraße 44-46
2130 Mistelbach
Tel.: 02572/20719
E-Mail: anmeldung@mamuz.at
Internet: www.mamuz.at